In diesem Artikel erfährst du, wie deinen Besuch im Louvre in Paris zu einem perfekten Erlebnis machst: Was musst du beachten? Welchen Eingang solltest du benutzen? Wie vermeidest du die langen Schlangen? Wie kannst du beim Eintritt Geld sparen? Welche Kunstwerke darfst du nicht verpassen? Wo kannst du dich danach etwas erholen?

Warum soll ich den Louvre besuchen?

  • Ein großartiges Museum mit der Glaspyramide im Innenhof
  • Viele einzigartige Kunstwerke aus 8.000 Jahren Kulturgeschichte
  • Absolute Highlights sind die Mona Lisa, die Venus von Milo, „Freiheit führt das Volk“ von Delacroix und die Nike von Samothrake.

Kurze Geschichte des Louvre

Im Louvre, Paris

Im Louvre

Ursprünglich wurde der Louvre als Festung im 12. Jahrhundert angelegt. Im 14. Jahrhundert war dann Karl V. der erste König von Frankreich, der hier auch wohnte. Er erweiterte den Louvre zunächst zur Residenz. Heinrich II. machte ihn schließlich zum Hauptwohnsitz. Er gestaltete ihn auch weiter im Stil der italienischen Renaissance. Nach dem Tod Heinrichs II. lebte auch seine Witwe Katharina von Medici als Regentin einige Zeit im Louvre. In der Bartholomäusnacht schließlich, am 24. August 1572, wurden hier bei einer katholisch-hugenotischen Hochzeit fast alle der etwa 3.000 adligen hugenottischen Gäste des Bräutigams umgebracht. Zu dieser Zeit war Karl IX. König von Frankreich, ein Sohn von Heinrich II.

Ludwig XIV., der Sonnenkönig, zog dann im Jahr 1682 mit seinem Hofstaat nach Versailles um. Und die Stadt Paris übernahm das Szepter, zumindest im Louvre. Einerseits bezogen Künstler Ateliers und Quartier im nun ehemaligen Palast. Andererseits nutzten auch die Wissenschaftler der Academie Française Teile der Räume. Später dann, während der französischen Revolution, lebte und arbeitete Robespierre hier. Die Nationalversammlung machte schließlich 1791 das Gebäude zum ersten öffentlichen Museum Frankreichs. Kaiser Napoléon I. regierte dann aber wieder aus dem Palast heraus. Erst im Jahr 1873 zog der Präsident Frankreichs in den Elysee-Palast. Nun wurde das Gebäude endgültig zum Museum.

 

Der Louvre als Museum

Skulpturensammlung, Louvre, ParisAlle Regenten im Laufe der langen Geschichte haben diesen Ort aus- und umgebaut. Sie alle haben ihre Spuren hinterlassen. Unter Präsident Mitterrand wurde er in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts nochmals erweitert. Der amerikanische Architekt Ieoh Ming Pei entwarf dafür die Glaspyramide im Hof als Haupteingang. Zusätzlich bringen drei weitere kleine Pyramiden mehr Tageslicht ins Untergeschoß. Der französische Präsident wollte so einen Tempel der Kunst schaffen. Er nahm dabei bewusst Bezug auf die Pyramiden des alten Ägypten. Es ist kein Zufall, dass die Proportionen der Pyramide im Innenhof der großen Pyramide von Gizeh entsprechen.

Der ehemalige Palast ist schon von außen ein echtes Erlebnis. Und von innen umso mehr. Der Louvre ist heute das meistbesuchte Museum der Welt. Seine Sammlung umfasst die unglaubliche Zahl von 380.000 Objekten aus allen Epochen der Weltgeschichte. Davon kannst du dir aber „nur“ 35.000 ansehen. Der Louvre ist zum Einen vor allem bekannt für seine römische und griechische Sammlung aus der Antike. Zum Anderen sind auch die Gemälde der flämischen Malerei des 16. und 17. Jahrhunderts und der italienischen Renaissance besonders wertvoll. Es gibt keinen anderen Ort auf der Welt, der so viele herausragende Einzelkunstwerke beherbergt.

Wenn du dir alle Museumsflügel mit ihren 60.000 m² Ausstellungsfläche ansehen willst, dann brauchst du dafür vier Tage. Du musst dich also entscheiden, was dich davon am meisten interessiert. Der Louvre zählt inzwischen rund zehn Millionen Besucher pro Jahr. Das sind mehr als 27.000 pro Tag. Du wirst also nicht allein sein.

Ausstellungsräume im Louvre, Paris

Ausstellungsräume im Louvre

Der Louvre spielt auch in der Eröffnungs- und Schlussszene in Dan Browns berühmtem Buch „Der Da Vinci Code“ eine wichtige Rolle. Das Finale des Tom-Cruise-Films „Day of Tomorrow“ spielt ebenfalls im Louvre. Oder was davon noch übrig ist.

 

So ist der Louvre in Paris aufgebaut

Der Louvre ist in drei große Flügel aufgeteilt: der südliche Denon, der zentrale Sully und der nördliche Richelieu.

Speerträger, Louvre, Paris

Die Kunstwerke sind in thematischen Sammlungen geordnet. Diese sind zusätzlich farblich markiert. Dadurch findest du dich leichter zurecht.



Den Pavillon de L´Horloge findest du unter und im Flügel Sully. Dort ist die Geschichte des Louvre selbst dargestellt: Von der Burg zum Palast zum Museum.

 

40 Kunstwerke im Louvre, Paris, die du nicht verpassen darfst

Ägyptische Altertümer

Sphinx, Louvre, Paris1 Die Sphinx mit dem Namen des Königs Amenemes II. wurde in Tanis im Nil-Delta gefunden. Dieser König regierte von 1877/76 bis 1843/42 vor Christus. Der Name von König Amenemes II. befindet sich zwar auf der Sphinx, aber die Skulptur könnte noch viel älter sein. Vielleicht ließ sie schon König Snofru 2620 – 2590 vor Christus in den rosafarbenen Granit schlagen. Du findest dieses beeindruckende Kunstwerk auf der Ebene -1 im Flügel Sully.

 

Der sitzender Schreiber, Louvre, Paris

2 Der sitzende Schreiber wird in die 4. oder 5. Dynastie, 2600 – 2350 vor Christus, datiert. Man fand die Skulptur in Sakkara, aber auf dich wartet sie nun in der Vitrine 10 im Raum 22 auf Ebene 1 im Flügel Sully.

 

Altertümer aus dem Nahen Osten

Gesetzesstele König Hammurabis, gefunden in Susa, Babylon oder Sippar, um 1750 v. Chr., Basalt, Ebene 0, Saal 3, Louvre, Paris

3 Die Gesetzesstele König Hammurabis ist eine der ersten überlieferten Gesetzessammlungen der Welt. Man fand sie zwar in Susa, sie stammt aber aus Babylon oder Sippar. Wahrscheinlich wurde sie um 1750 vor Christus aus dem Basalt gearbeitet. Du siehst sie heute im Saal 3 auf Ebene 0. Bildnachweis: Gbaotic, own work; CC BY-SA 3.0, https:// commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=7841464

Geflügelter Stier mit Menschenkopf (Lamassu), Louvre, Paris

4 Der Geflügelter Stier mit Menschenkopf wurde in Khorsabad ausgegraben. Gefertigt wurde er im Neuassyrisches Reich zwischen 721 und 705 vor Christus, aber gezeigt wird er nun im Raum 4 auf Ebene 0 im Flügel Richelieu. Die Figur stellt einen Lamassu dar. Dabei handelt es sich um einen Schutzdämon, der Unheil vom Palast des Königs fernhalten sollte. Bildnachweis: von Luidger, eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=320513

 

Griechische Altertümer

Aphrodite, genannt Venus von Milo, Louvre, Paris

5 Der Bauer Georgios Kentrotas fand die Statue der Aphrodite, bekannt als Venus von Milo, im Jahr 1820 auf der Insel Melos. Die Mamor-Statue schuf ein Meister seines Fachs aber schon um 120 vor Christus. Heute findest du sie ganz einfach im Saal 18 auf Ebene 0 im Flügel Sully.

 

Nike von Samothrake, Louvre, Paris

6 Die Statue der Nike von Samothrake wurde von einem rhodischen Bildhauer um 190 vor Christus geschaffen. Er fertigte sie aus weißem Marmor von der Insel Paros. Der Franzose Charles Champoiseau grub im Jahr 1863 auf der griechischen Insel Samothrake. Dabei fand er sie in einem Heiligtum der Kabiren. Danach brachten vier archäologische Grabungen in 87 Jahren immer mehr Fragmente hervor. Und nun kannst du sie schließlich auf der Treppe Daru auf Ebene 0 im Flügel Sully bewundern.

 

Skulpturen aus Europa

Der sterbende Sklave für das Juliusgrab, Michelangelo, Louvre, Paris

7 Michelangelo Buonarotti schlug die Statue des sterbenden Sklaven um 1513 aus dem Marmor. Ursprünglich war sie für das Grab von Papst Julius II. gedacht. Der Künstler behielt allerdings die Plastik. Nach einigen prominenten Besitzern fand dieses Werk schließlich seinen Weg in die Michelangelo Gallerie im Saal 4 auf Ebene 0 im Flügel Denon.

 

Psyche & Cupido, Louvre, Paris

8 Antonio Canova schuf Amor küsst Psyche im Jahr 1793. Der italienische Bildhauer gilt als Hauptvertreter des Klassizismus in Italien. Inzwischen steht die Plastik aus Mamor im Saal 4 auf Ebene 0 im Flügel Denon.

 

Gemälde aus Frankreich vor 1600

Karl VII., Louvre, Paris9 Das Portrait von König Karl VII. entstand um das Jahr 1450. Sein Schöpfer, der französische Buch- und Tafelmaler Jean Fouquet, steht mit seinen Werken zwischen Gothik und Renaissance. Wenn du dir davon selbst ein Bild machen willst, dann findest du es auf Ebene 2 im Flügel Sully.

 

Franz I., Clouet, Louvre, Paris

10 Der Hofmaler Francois Clouet malte seinen König Franz I. von Frankreich um 1527. Besonders typisch für seinen Stil sind die feine Maltechnik und der silbergraue Farbton. Das Gemälde erwartet dich auf Ebene 2 im Flügel Sully.

 

Gabrielle d’Estrées und eine ihrer Schwestern, Schule von Fontainebleau, Louvre, Paris

11 Gabrielle d’Estrées und eine ihrer Schwester wurde um das Jahr 1594 gemalt. Das Ölgemälde wird der Schule von Fontainebleau zugeordnet. Aber einen bestimmten Maler kann man heute nicht mehr ermitteln. Achte auf den Ring in der Hand. Er wird als Hinweis auf die gebrochenen Heiratsversprechen von König Heinrich IV. gedeutet. Das Werk hängt im Saal 10 auf Ebene 2 im Flügel Sully.

Gemälde aus Frankreich von 1600 bis 1800

Der Falschspieler mit dem Karo-Ass, Louvre, Paris12 Der Falschspieler mit dem Karo-Ass wurde von Georges de La Tour in Öl gemalt. Es entstand um 1620. Darin nehmen der Betrüger, die Kurtisane und die Magd  gemeinsam einen reichen Jüngling aus. Die Botschaft des Künstlers lautet: Achte nicht auf das Äussere sondern auf die Taten. Du findest das Bild im Raum 24 auf Ebene 2 im Flügel Sully.

Gilles, Louvre, Paris13 Das Gemälde Pierrot, genannt Gilles entstand um das Jahr 1719. Es zeigt den Clown Pierrot aus der italienischen Commedia dell’arte. Der französische Maler Jean-Antoine Watteau schuf mit seinen Szenen aus der Welt des Theaters ein eigenes Genre. Der Saal 36 auf Ebene 2 im Flügel Sully beherbergt inzwischen das Werk.

 

Der Knabe mit dem Kreisel, Louvre, Paris14 Der Knabe mit dem Kreisel ist ein Werk von Jean Siméon Chardin. Dieser Maler ist berühmt für seine harmonischen Farben und Schattierungen. Dabei wählte er häufig Motive aus dem Alltag. So wie bei diesem Bild, das circa aus dem Jahr 1736 stammt. Es befindet sich jetzt im Raum 39 auf Ebene 2 im Flügel Sully.

 

Schwur der Horatier, Louvre, Paris15 Jacques-Louis David bricht im Jahr 1784 in seinem Bild Der Schwur der Horatier mit dem barocken Stil seiner Zeit. Damit läutet er den Klassizismus ein. Das Motiv: Drei Brüder, die Horatier, ziehen in einen Kampf als Stellvertreter ihrer Stadt Rom. Dabei treten sie gegen drei Brüder aus der Stadt Alba Longa an, die Curatier. Tragisch daran ist, dass eine Schwester mit einem der Curatier vermählt ist. Nur einer Brüder kehrt nach Rom zurück, aber als Sieger. Du siehst dieses Bild im Saal 75 auf Ebene 1 im Flügel Denon.

 

Die drei Grazien, Louvre, Paris16 Im Raum 53 auf Ebene 2 im Flügel Sully siehst du das Gemälde Les trois grâce / Die drei Grazien. Jean-Baptiste Regnault schuf es zwischen den Jahren 1797 und 1798. Es stellt alt-griechische Chariten dar und diese stehen für Anmut, Schönheit und Kreativität.

Gemälde aus Frankreich von 1800 bis 1820

Die Krönung Napoleons I., Louvre, Paris17 Die Krönung in Notre Dame von Jacques-Louis David zeigt nicht die Krönung Napoleons zum Kaiser, sondern die seiner Frau Joséphine. Sie fand im Beisein von PapstPius VII. am 2. Dezember 1804 statt. Das Bild findest heute im Raum 75 auf Ebene 1 im Flügel Denon. Die Krone von Napoleon ist auch im Louvre zu sehen. Und zwar im Raum 66 in der Gallerie des Apollon auf Ebene 1 im Flügel Denon.

 

Madame Riviere, Louvre, Paris18 Das Portrait der Madame Rivière stammt aus dem Jahr 1806. Jean-Auguste-Dominique Ingres legte dabei weniger Wert auf anatomische Genauigkeit. Seine künstlerische Freiheit war ihm zu wichtig. Dafür ging er bei der Kleidung und Ausstattung bis ins Detail. Du findest das Bild auf Ebene 1 im Flügel Denon.

 

Die Große Odalisque, Louvre, Paris19 Die große Odalisque, ebenfalls von Jean-Auguste-Dominique Ingres, stammt aus dem Jahr 1814.  Akte malte er in seinem Leben immer wieder. Diesen siehst du heute im Raum 75 auf Ebene 1 im Flügel Denon.

 

 Das Floß der Medusa, Louvre, Paris20 Das Bild Das Floß der Medusa von 1819 basiert auf einem realen Skandal. Théodore Géricault malte einen Schiffbruch, der drei Jahre zuvor stattfand. Auf dem Rettungsfloß kam es schnell zu Kanibalismus. Von zunächst 149 Franzosen überlebten letztlich nur zehn. Das Ölgemälde erwartet dich im Raum 77 auf Ebene 1 im Flügel Denon.

Gemälde aus Frankreich nach 1820

Das Massaker von Chios, Louvre, Paris21 Auch das Massaker von Chios von Eugène Delacroix basiert auf einem realen Ereignis. Die Griechen lehnten sich 1822 gegen die Herrschaft der Osmanen auf. Auf der Insel Chios starben dabei 25.000 Menschen. 45.000 Griechen wurden als Sklaven verkauft. Du findest das Werk von 1824 auf Ebene 1 im Flügel Denon.

 

Der Tod des Sardanapal, Louvre, Paris22 Der Tod des Sardanapal, ebenfalls von Eugène Delacroix, entstand für den Pariser Salon 1827/28. Das Motiv basiert auf einer griechischen Sage. Der Mix aus Sex und Gewalt und der Orient als Dekor kam beim Publikum aber nicht gut an. Mach dir selbst ein Bild auf Ebene 1 im Flügel Denon.

 

Die Freiheit führt das Volk, Louvre, Paris23 Das Ölgemälde Die Freiheit führt das Volk / Die Freiheit auf den Barrikaden, wiederum von Delacroix, zeigt den Aufstand in Paris im Jahr 1830. Angeführt werden die Bürger von der Marianne. Sie ist das Symbol der französischen Nation. Das Bild wartet im Saal 75 auf Ebene 1 im Flügel Denon auf dich.

 

Das türkische Bad, Louvre, Paris24 Jean-Auguste-Dominique Ingres malte Das türkische Bad für Prinz Napoleon. Allerdings musste er die erste Version überarbeiten. Vermutlich wegen dessen Frau. Im Jahr 1863 war es dann fertig. Schau es dir im Raum 66 Ebene 2 im Flügel Sully an.

 

Gemälde aus Italien vor 1500

Die Krönung der Jungfrau, Louvre, Paris25 Die Krönung der Jungfrau, schuf Guido di Pietro alias Fra Angelico um 1434-35. Von Napoleon aus Italien geraubt, gab Frankreich es danach nicht mehr zurück. Der Grund: es sei zu groß für den Transport. Schon klar. Du siehst das Bild jetzt im Raum 3 im Salon Carré auf Ebene 1 im Flügel Denon.

 

Die Schlacht von San Romano, Louvre, Paris26 Die Schlacht von San Romano gehört zu einer Gruppe von drei Werken, die alle dieselbe Schlacht zeigen. Paolo di Dono, auch bekannt als Paolo Uccello, schuf sie zwischen 1435 und 1460. Wann genau, ist nicht sicher. Lorenzo de Medici mochte sie sehr. Deshalb erwarb er eins und raubte die beiden anderen. Eines davon findest du heute in den Uffizien in Florenz. Das Andere hängt in der National Gallery in London. Das dritte schließlich ist im Louvre auf Ebene 1 im Flügel Denon zu sehen.

 

Felsgrottenmadonna, Louvre, Paris27 Das Gemälde der Felsgrottenmadonna von Leonardo da Vinci war als Aufsatz für den Altar einer Kirche in Mailand gedacht. Der Künstler spielt hier mit Licht und Schatten. Aber außerdem setzt er Maria, den Knaben Johannes und das Jesuskind untypisch in Szene. Das mißfiel den Auftraggebern. Deshalb stand das Bild wohl nie an seinem Platz. Eine spätere Version davon hängt heute in der National Gallery in London. Das Werk, gemalt zwischen 1483 und 1486, erwartet dich im Raum 5 in der großen Gallerie auf Ebene 1 im Flügel Denon.

Gemälde aus Italien von 1500 bis 1550

La Gioconda - Mona Lisa, Louvre, Paris28 Die berühmte Mona Lisa trägt auf italienisch den Namen „La Giaconda“, die Heitere. Das Werk von Leonardo da Vinci ist weder datiert noch signiert. Daher gibt es viele Theorien, wen es zeigt. Vermutlich war es Lisa del Giocondo aus Florenz. Mona ist dabei kein Name. Sondern das Wort Monna wurde falsch geschrieben. Es ist die Kurzform für Madonna, auf deutsch „Frau“. Leonardo schuf das Bild zwischen 1503 und 1506. Er übergab es aber nie, sondern behielt es für sich. Das Gemälde hängt im Raum 6 auf Ebene 1 im Flügel Denon.

 

Anna selbdritt, Leonardo da Vinci, Louvre, Paris29 Anna selbdritt ist der Name für einen ganzen Bildtypus. Dabei sieht man die Heilige Anna, deren Tochter Maria, sowie das Jesuskind gemeinsam. Leonardo da Vinci schuf seine Version etwa von 1510 bis 1513. Es wurde aber nie ganz fertig. Du siehst es im Raum 5 in der großen Gallerie auf Ebene 1 im Flügel Denon.

 

Der heilige Stephanus predigt in Jerusalem, Louvre, Paris30 Der heilige Stephanus predigt in Jerusalem ist ein Werk von Vittore Carpaccio. Er schuf es zirka von 1511 bis 1514. Der Maler ist bekannt sowohl für sein Spiel von Licht und Farbe als auch seine reiche Bildsprache. Dieses Bild findest du ebenfalls im Raum 5 in der großen Gallerie auf Ebene 1 im Flügel Denon.

 

Frau im Spiegel, Tizian, Louvre, Paris31 Die Frau im Spiegel, oder auch Junge Frau bei der Toilette schuf Tizian von 1515 bis 1520. Später wurde er sogar Hofmaler von Kaiser Karl V.. Er war 60 Jahre lang der führende Maler in Venedig und dabei ein Meister der Hochrenaissance. Im Raum 7 auf Ebene 1 im Flügel Denon kannst du heute sein Werk bewundern.

Gemälde aus Italien nach 1550

Die Hochzeit von Kanaa, Louvre, Paris32 Paolo Veronese malte Die Hochzeit von Kanaa zwischen 1562 und 1563. Dabei handelt es sich um die Geschichte, wie Jesus bei jener Hochzeit Wasser in Wein wandelte. Das Bild wurde unter Napoleon aus dem Kloster San Giorgio Maggiore in Venedig geraubt. Jetzt hängt es im Raum 6, dem Mona Lisa Raum, auf Ebene 1 im Flügel Denon.

 

Die vier Jahreszeiten, Frühling, Louvre, Paris33 Die Vier Jahreszeiten ist eine Serie von vier Gemälden. Wobei im Louvre die dritte Version dieser Serie hängt. Guiseppe Arcimboldo war Maler am Hof in Wien unter drei Kaisern. Hier sieht du den Frühling und alle vier Werke von 1573 findest du auf Ebene 1 im Flügel Denon.

 

Die Wahrsagerin, Louvre, Paris34 Michelangelo Merisi da Caravaggio malte Die Wahrsagerin im Jahr 1596 oder 1597 in Öl. Sein Stil ist bekannt dafür, dass er gern den Kontrast zwischen Hell und Dunkel einsetzt. Das Licht fällt auch häufig von der Seite ein. Dadurch hebt er Details hervor. Caravaggio malt mit Licht. Sein Werk bewunderst du auf Ebene 1 im Flügel Denon.

 

Gemälde aus Nordeuropa   

Die Madonna des Kanzlers Nicolaus Rolin, Louvre, Paris35 Die Madonna des Kanzlers Rolin entstand um 1434. Der Künstler, Jan van Eyck, entwickelte das Malen mit Öl weiter. Dabei er überwand mit seinem natürlichen Malstil die Traditionen des Mittelalters. Schon Albrecht Dürer lobte seine Kunst sehr. Du findest das Bild im Raum 4 auf Ebene 2 im Flügel Richelieu.

 

Das Narrenschiff, Louvre, Paris36 Das Narrenschiff von  Hieronymus Bosch war Teil eines Altaraufsatzes. Es stellt die Todsünde der Maßlosigkeit dar. Das Werk aus der Zeit zwischen 1494 und 1516 hängt nun im Raum 5 auf Ebene 2 im Flügel Richelieu.

 

 

Selbstbildnis mit Eryngium, Louvre, Paris37 Albrecht Dürer schuf das Selbstbildnis mit Eryngium im Jahr 1493 im Alter von 22. Es war sein erstes Selbstportrait. Es wartet jetzt im Saal 8 auf Ebene 2 im Flügel Richelieu auf dich.

 

Medici-Zyklus, Rubens, Louvre, Paris

38 Maria de Medici rief Peter Paul Rubens 1622 nach Paris. Für den Palais du Luxembourg schufen er und seinen Schüler eine Serie von großformatigen Bildern, den Medici-Zyklus. Darin stellt die Mutter von König Ludwig XIII. ihr eigenes Leben in ihrem Sinn dar. Heute füllt der Zyklus den ganzen Saal 18 auf Ebene 2 im Flügel Richelieu.

 

Der Astronom, Louvre, Paris39 Zu Der Astronom von Jan Vermeer van Delft aus dem Jahr 1668 gehört das Parallelbild der Geograf. Beide Werke gleichen sich in vielen Details. Während der Geograf heute im Städel Museum in Frankfurt (Main) hängt, findest du den Astronomen auf Ebene 2 im Flügel Richelieu.

 

Die Spitzenklöpplerin, Louvre, Paris40 Jan Vermeer van Delft malte Die Spitzenklöpplerin um das Jahr 1670/71. Das Ölgemälde ist das kleinste seiner Werke. Es misst nur 24,5 cm auf 21 cm. Dennoch wurde es so bekannt. Es wartet auf dich im Saal 38 auf Ebene im Flügel Richelieu.

 

17 Reisetipps für den Louvre

Alexander, der Große, Louvre, Paris

2 Tipps für dein Ticket zum Louvre

Tipp   Im Sommer ist es eigentlich an allen Tagen sehr voll. Im Winter ist zumindest an den Wochentagen etwas weniger los. Du solltest aber trotzdem mit einer Stunde Wartezeit rechnen. Buche deshalb dein Ticket besser vorher. Die Tickets gibt es auch bei FNAC. Oder nutze gleich einen Touristenpass. Wenn du eine Karte ohne Wartezeit hast, dann benutzt du den Eingang für die Besucher mit Tickets. Hast du dagegen Tickets mit einer bestimmten Uhrzeit, dann gibt es eine andere Warteschlange. So kommst du noch schneller durch die Sicherheitskontrolle.

 

Speisezimmer von Napoleon III., Louvre, Paris

Tipp   Ein anderer Weg, spontan in den Louvre zu kommen, ist, dass du das Ticket im Musée Delacroix kaufst. Es wird ebenfalls vom Louvre betrieben. Du besuchst dafür dann erst dieses Museum und später oder am Abend den Louvre. Du gehst dann einfach an der Schlange zur Pyramide vorbei und zeigst dein Ticket vor.

 

Das solltest du am Eingang zum Louvre beachten

Tipp   Es gibt zwei Warteschlangen: eine für Besucher mit Tickets und eine für solche ohne Tickets. Wenn du jünger als 26 bist, dann darfst du dich an der kurzen Schlange für Besucher mit Tickets anstellen. Du zeigst dann deinen Ausweis vor und löst ein kostenloses Ticket. Falls du doch noch Fragen hast, stehen vor der Pyramide immer Mitarbeiter des Louvre. Die kannst du ansprechen. Außerdem gibt es auch Schilder, die den Ablauf erklären.

Eingang zum Louvre, Paris

Tipp   Der Louvre hat 3 Eingänge: 1. Den Haupteingang in der Pyramide mit dem unterirdischem Zugang in die Pyramide über die Galerie du Carrousel, 2. die Passage Richelieu (Gruppenbuchungen) und 3. den Eingang über die Porte des Lions. Wenn du spontan in den Louvre willst, dann geh zuerst zum Eingang Porte des Lions. Die Schlangen dort sind am kürzesten. Sollte er aus technischen Gründen verschlossen sein (kommt vor), nutzt du lieber den Eingang Carrousel de Louvre. Der befindet sich im Einkaufszentrum unter dem Hof des L ouvre. Das ist vor allem auch bei schlechtem Wetter die erste Wahl. Dort bleibst du trocken. An der Pyramide wartest du garantiert am längsten, wenn du kein Ticket ohne Anstehen hast.

Tipp   Achte in der Warteschlange und im Museum auf deine Wertsachen. Oder schließe sie besser beim Eingang in ein Fach ein. Der Louvre warnt nämlich vor Taschendieben. Ich habe davon aber noch nichts bemerkt.

Tipp   Gepäck, dass größer ist als 55 cm x 35 cm x 20 cm, darfst du nicht mit hinein nehmen. Kleinere Stücke schließt du kostenlos in Schließfächern im Eingangbereich unter der Pyramide ein. Vergiss aber beim Rausgehen nicht, sie wieder mitzunehmen!

Tipps für den Besuch des Louvre

Louvre, Paris, Flügel Denon

Tipp   Wenn du möglichst viel vom Louvre sehen willst, dann nimm dir Zeit dafür. Da gibt es so viel zu sehen. Das schaffst du nicht an einem Tag. Und du kannst dir das auch gar nicht alles merken. Bleib aber auch nicht den ganzen Tag über im Museum, sondern gönn deinen Beinen und deinem Kopf mal eine Pause. Mein Vorschlag lautet: Teile den Besuch auf mehrere Tage auf. Zum Beispiel auf drei mal drei Stunden.

Außerdem darst du so lange im Louvre bleiben, bis er abends schließt. Aber du kannst ihn nicht für eine Pause verlassen. Wenn du einmal draußen bist, dann musst du dir wieder ein neues Ticket kaufen.

Tipp   Geh gleich morgens in den Louvre. Dann bist du noch frisch und ausgeruht, um all die Eindrücke aufzunehmen. Es ist dann auch nicht ganz so voll. Zum Mittag hin wird es aber ganz schön eng.

Tipp   Am Mittwoch- und Freitagabend sind meist die wenigsten Besucher im Louvre. Die Ausstellung hat an diesen Tagen bis 21:30 Uhr geöffnet. Dann kannst du die Mona Lisa am besten genießen.

Louvre, Paris, Ägyptische Mumie

Tipp   Unter der Pyramide leihst du kostenlos einen Laufstock, Faltstuhl, Kinderwagen, eine Babytrage oder einen Rollstuhl. Dafür brauchst du einen Ausweis mit Lichtbild.

Nach dem Louvre

Tipp   Nach dem Louvre sieh dir gleich auch noch den Carrousel-Garten an. Er liegt zwischen den Flügeln Richelieu und Denon. Der Garten ist dabei um den Triumpfbogen von Napoleon, Arc de Triomphe du Carrousel, angeordnet. Verwechsel ihn aber nicht mit dem Arc de Triomphe de l’Étoile auf dem Place de Charles de Gaulles. Der Garten ist ein Meisterwerk der Gartenbaukunst und zeigt viele Skulpturen unter freiem Himmel.

Louvre, ParisTipp   Wenn du nach dem Besuch etwas schlapp bist, dann setz dich in den Park der Tuilerien. Er schließt sich gleich an den Hof des Louvre an. Ebenfalls ganz in der Nähe ist der Garten des Palais Royal. Er ist etwas versteckter und etwas ruhiger.

2 Fototipps & 3 Tipps zum Sparen

Fototipp 1   Den Innenhof des Louvre fotografierst du am besten am Nachmittag oder Abend. Dann hast du die Sonne im Rücken.

Fototipp 2   Die Aufnahmen der beleuchteten Glaspyramide bei Nacht unterliegen dem Copyright. Ohne Genehmigung darfst du sie nicht kommerziell nutzen. Für deine privaten Fotos gibt es aber keine Probleme.

So geht’s günstig 1   Besuche den Louvre von Oktober bis März an einem ersten Sonntag im Monat. Oder geh am 14. Juli, dem Bastilletag, hinein. Dann ist der Eintritt nämlich kostenlos.

So geht´s günstig 2   Wenn du dich sowohl für die Dauer- als auch für die temporäre Ausstellung des Louvre interessierst, dann kaufe dir ein Kombiticket. Damit sparst du zwölf Euro.

So geht´s günstig 3   Mit dem Ticket vom Louvre kannst du am gleichen Tag kostenlos ins Musée Delacroix. Es zeigt das Werk von Eugène Delacroix. Er gilt als Wegbereiter des Impressionismus. Du erreichst das Museum zu Fuß in zehn Minuten. Mit dem Fahrrad brauchst du hingegen nur sieben Minuten.

 

 

7 Touren im Louvre

Tour 1 – Vom Louvre zum Arc de Triomphe

Individuell   Die kostenlose Tour „Vom Louvre zum Arc de Triomphe“ bringt dich vom meistbesuchten Museum der Welt.Weiter geht es durch die Tuilerien, zum Museum Orangerie, dem Petit Palais und Grand Palais. Du wandelst später auf der Champs Élysées. Außerdem siehst du das berühmte Theater Lido. Schließlich endet die Tour am Triumpfbogen mit seiner grandiosen Aussicht über Paris. Link folgt

Tour 2 – Der Louvre in 90 Minuten

Individuell   Diese Tour zeigt dir den  Louvre in 90 Minuten. Du hast wenig Zeit aber willst trotzdem die wichtigsten Highlights des Louvre erleben? Dann komm mit auf diese kostenlose Tour. Alles werden wir nicht schaffen, aber 11 herausragende Werke: Das geht schon. Link folgt

Tour 3 – Audioguide im Louvre

Louvre, Paris, Ägyptisches Flachrelief

Individuell   Der Audioguide führt dich durch den Louvre auf dem Nintendo 3DS ™ XL in 3D. Den Guide leihst du an den Eingängen Pyramide, Denon, Sully und Richelieu. Der Preis dafür beträgt fünf Euro. Mit diesem Guide kannst du nicht verloren gehen, weil das Gerät immer weiß, wo du im Museum bist.

Tour 4 – kostenlose App „My Visit to the Louvre“

Individuell   Die kostenlose App „My Visit to the L ouvre“ ist ein Multimediaguide auf Deustch. Er zeigt dir Informationen zu 600 Werken, hochauflösende Bilder der Objekte, 3D-Rekonstruktionen und verschiedene Rundgänge im Museum.

Tour 5  – Louvre ohne Anstehen mit Audioguide

Individuell   Mit dieser Tour bekommst du Eintritt in den Louvre ohne Anstehen. Dazu erhälst du den Audioguide auf Deutsch.

Tour 6 – Louvre ohne Anstehen mit persönlicher Führung

Geführt   Der Louvre ohne Anstehen mit persönlicher Führung auf deutsch. Diese Tour ist ideal, wenn du nur wenig Zeit in Paris hast.

Tour 7 – Entdecke den Louvre auf deine eigene Weise

Geführt    Es gibt viele Anbieter von Touren im Louvre. Mit dem folgenden Link findest du 54 spannende Touren.

 

So kommst du zum Louvre

Die Adresse des Louvre lautet Musée du Louvre, 75001 Paris.



 

Öffnungszeiten des Louvre in Paris

Der Louvre öffnet sechs Tage in der Woche um 9:00 Uhr. Außer dienstags, da ist er geschlossen. Das Museum schließt abends um 18:00 Uhr. Am Mittwoch und Freitag kannst du aber bis 21:45 Uhr hinein. Wenn du an diesen beiden Tagen am Nachmittag ankommst, dann kannst du den Abend mit einem Besuch im Louvre noch gut nutzen. Dann sind auch weniger Besucher da. Eine Übersicht über die Öffnungszeiten des Louvre findest du hier:

Montag, Donnerstag, Samstag und Sonntag 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Räume schließen um 17:30 Uhr

Mittwoch und Freitag 9:00 Uhr bis 21:45 Uhr

Räume schließen um 21:30 Uhr

Geöffnet: Ostern, Ostermontag, Himmelfahrt, 8. Mai, Pfingsten, Pfingstmontag, 14. Juli, 15. August, 1. November

Geschlossen: dienstags, 1. Januar, 1. Mai, 25. Dezember

Der Carrousel-Garten ist vom 28. September bis zum letzten Samstag im März von 07:30 – 19:30 Uhr geöffnet. Im April, Mai und September kannst du ihn von 07:00 – 21:00 Uhr besuchen. Von Juni bis August schließt er sogar erst um 23:00 Uhr.

Louvre, Paris, Die roten Räume

 

Eintritt für den Louvre in Paris

Die Preise für den Eintritt zum Louvre sind zum Glück recht einfach aufgebaut. Du gehörst entweder zu einer Gruppe, die kostenlos hineinkommt. Oder du zahlst 17 Euro. Teil der ersten Gruppe sind zum Beispiel alle EU-Bürger unter 26 Jahren. Du sparst zwei Euro, wenn du das Ticket im Museum kaufst.

Dazu gibt es noch einen Preis nur für die Hall Napoléon. Dort finden sich die temporären Austellungen. Der Preis beträgt 13 Euro.

Wenn du das Museum und die Hall Napoléon zusammen sehen willst, dann zahlst du nur einen Euro extra. Das Kombiticket kostet 16 €.

Der Eintritt zum Carrousel-Garten ist kostenlos.

Touristenpässe   Der Louvre ist im Paris Museum Pass und damit auch im Paris Passlib (außer Mini) enthalten. Damit kommst du in das Museum ohne zu warten.

Eine Übersicht über die Eintritt in den Louvre findest du hier:

Erwachsene 17 € (15 € wenn es im Museum gekauft wird) 13 € Hall Napoléon (nur temporäre Ausstellungen)
Unter 18 Jahre, Bürger der EU zwischen 18 und 25 Jahren, Behinderte und ihre Begleiter, jeden 1. Sonntag des Monats von Oktober bis März

Carrousel-Garten

kostenfrei

 

Innenhof, Louvre, Paris

Plan vom Louvre

Den Plan für den L ouvre findest du hier.

 

Cafés & Restaurants im Louvre

Das Gourmetrestaurant Le Café Richelieu / Angelina findest du im Richelieu-Flügel.

Im Zwischengeschoss auf der Seite des Richelieu-Flügels, über der Hall Napoleon befindet sich das Restaurant Les Cafés de la Pyramide.

Das Restaurant Le Grand Louvre bietet klassische französische Küche. Es liegt unter der Pyramide.

Unter der Pyramide, Louvre, Paris

Unter der Pyramide

Unter den Arkaden des Richelieu-Flügels findest du das Café Marly. Die Terasse bietet einen Ausblick auf den Innenhof des Louvre.

Ebenfalls unter der Pyramide und vor dem Eingang der Flügel Denon und Richelieu liegt das Snacks Denon & Richelieu. Du bekommst dort Snacks und Getränke.

Den Verkaufsstand Le Comptoir du Louvre mit Sandwiches und Salaten findest du ebenfalls unter der Pyramide.

Im Denon-Flügel in der ersten Etage befindet sich das Le Café Mollion. Das Café hat eine Terrasse mit einem tollen Ausblick auf den Hof. Es gibt Getränke und kleine Snacks. Bring aber genug Geld mit. Denn billig ist es nicht.

Draußen im Garten, dem Jardin du Caroussel, steht der Verkaufsstand der Bäckerei Paul. Dort bekommst du Croissants, Sandwiches und Getränke.

Eine Übersicht über die Cafés und Restaurant im Louvre findest du hier.

 

Römische Kaiserstatue, Louvre, Paris

Toiletten im Louvre

Toiletten sind im Louvre an verschiedenen Stellen ausreichend vorhanden. Die nächsten öffentlichen Toiletten sind recht weit entfernt. Nutze also besser die Möglichkeiten hier im Louvre.

 

Nike von Samothrake, Louvre, Paris

WLAN am Louvre

Kostenloses WLAN gibt es zwar nicht flächendeckend im Louvre, aber doch an vielen Stellen.

Außerhalb des Louvre findest du es in der Bibliotheque Louvre. Sie liegt an der Ostseite des Museums am 4 Place du L ouvre. Dieses Netz wird von der Stadt Paris gestellt. Du kannst zwei Stunden surfen. Dann musst du dich neu einloggen.

Etwas weiter die Straße runter gibt es ebenfalls ein Netz im Maison des Associations du 01. Die Adresse ist 5 Rue du L ouvre. Auch dieses gehört der Stadt.

Kostenloses WLAN (Wi-Fi gratuit) findest du auch im Café du Pont Neuf am 14 Quai du Louvre.

Ein Netz gegen Bezahlung gibt es zum Beispiel im Hotel Place du Louvre in der 21 Rue des Prêtres Saint-Germain-l’Auxerrois.

 

Pyramide im Hof des Louvre bei Nacht, Louvre, Paris

Sehenswürdigkeiten in der Nähe des Louvre

In weniger als zehn Minuten zu erreichen

Zum Louvre Palast gehört auch das Musée des Arts Décoratifs, das Museum für Mode und Textilien. Den Eingang findest du in der 107 Rue de Rivoli. Dort liegt ebenso das französische Nationalmuseum für Werbung. Du läufst nur 5 Minuten vom Innenhof des Louvre.

Mit dem Ticket vom Louvre kannst du am gleichen Tag kostenlos ins Musée Delacroix. Es zeigt das Werk von Eugène Delacroix. Es hat täglich außer Dienstag von 09:30 – 17:30 Uhr geöffnet. Du erreichst das Museum zu Fuß in zehn Minuten. Mit dem Fahrrad brauchst du sieben Minuten.

Auf der anderen Seite der Seine liegt das Musée d’Orsay.Es ist ein Tempel des Impressionismus. Das Museum beherbergt Werke aus den Jahren 1848 bis 1914. Zu Fuß sind es 12 Minuten von der Glaspyramide. Geradelt sind es nur sieben Minuten.

Bis zur Brücke Pont Neuf sind es 900 Meter. Dafür solltest du zu Fuß mit 12 Minuten rechnen. Mit dem Fahrrad schaffst du es in sieben Minuten.

In mehr als 10 Minuten zu erreichen

Das Jeu de Paume ist eine Gallerie für Fotografie vom 19. bis zum 21. Jahrhunderts. Sie liegt auf der Seite der rue de Rivoli im Tuileriengarten. Zu Fuß brauchst du 15 Minuten von der Pyramide aus.

Das Orangeriemuseum, beherbergt Claude Monet’s monumentale Bilder mit den Wasserlilien. Außerdem siehst du dort zwei private Sammlungen von Werken des 19. und 20. Jahrhunderts. Sehenswert! Zum Orangeriemuseum läufst du 16 Minuten. Es befindet sich auf der Seite der Seine in den Tuilerien.

Bis zur Notre Dame sind es 1700 Meter. Dafür musst du zu Fuß 23 Minuten einplanen. Mit dem Fahrrad schaffst du es aber schon in neun.